Umwelt-Pickerl und Feinstaub

Durch die in 2015 erfolgte Einführung des Umwelt-Pickerl für den gesamten LKW-Verkehr in den österreichischen Umweltzonen erhofft sich die Regierung, dass die entsprechenden Richtlinien der EU bezüglich Luftschadstoffe und der Gesundheit der Bevölkerung möglichst dauerhaft erreicht werden. Allerdings wird durch den Umwelt-Pickerl vorwiegend nur das Problem des Feinstaubes (PM) reduziert.

Durch die bisher nicht erfolgte konsequente Anwendung der Fahrverbote für EURO 2 und 3 LKW sowie die Nichteinbeziehung der PKW erfolgt bisher jedoch keine ausreichende Reduzierung der Schadstoffe Stickoxide (NOx), Kohlenwasserstoffe (HC) und Kohlenmonoxyd (CO). Hierzu bedarf es zu gegebener Zeit weiterer Aktivitäten, wie z. B. der Ausweitung der Umweltzonen und Fahrverbote für EURO 3 und 4 Nutzfahrzeugen.